Ostara
Ostara Frühlingstagundnachtgleiche,
beginnt heuer durch das Schaltjahr am 20.03. 12:02.und ist einer der 4 kleinen solaren Sonnenfeste und Wicca-Sabbate .
Mit „Equilux“ wird der Zeitpunkt der exakten Tagundnachtgleiche eines Standortes bezeichnet. Es tritt an jenem Tag ein, an dem bei idealem (waagrechten) Horizont zwischen dem ersten und dem letzten Sonnenstrahl genau 12 Stunden vergehen.
nach Alban Eiler im Caledonii-Wicca, christl. Ostern) wird es in der Wicca Tradition vom 20. bis zum 23. März gefeiert.
Das Frühlingsfest symbolisiert die Zeit des Neuanfangs.
Mit ihm im Zusammenhang stehen der Frühjahrsputz und die Frühlingsdiät (zur Reinigung und Entschlackung des Körpers), sowie die heute noch bekannte Tradition des Ostereieranmalens.
Eine kleine historische und wissenschaftliche Einführung zu Ostara nach Wikipedia:
Die Tagundnachtgleichen markieren den Beginn des astronomischen Frühlings bzw. des astronomischen Herbstes. Die Sonne steht dann auf dem Himmelsäquator, also auch senkrecht über dem Erdäquator.
- Zwischen 19. und 21. März läuft die Sonne durch den Frühlingspunkt und überschreitet auf ihrer scheinbaren jährlichen Bahn am Himmel (Ekliptik) den Himmelsäquator von Süden nach Norden. Danach befindet sie sich auf der nördlichen Himmelshälfte, das heißt die Nordhalbkugel der Erde ist der Sonne zugewandt.
Zu den Tagundnachtgleichen sind überall auf der Erde Tag und Nacht ungefähr gleich lang, weil jeweils die Hälfte der täglichen Sonnenbahn (dem Tagbogen) oberhalb bzw. unterhalb des Horizonts liegt. Überall auf der Erde geht die Sonne an diesem Tag fast genau im Osten auf und im Westen unter.
Zwischen den Äquinoktien liegen die Sonnenwenden, also die Zeitpunkte, in denen die Sonne ihren größten Abstand vom Himmelsäquator erreicht und senkrecht über den Wendekreisen der Erde steht. Äquinoktien und Sonnenwenden stellen den Beginn der jeweiligen astronomischen Jahreszeiten dar.
In der Wicca-Religion bedeutet die gleiche Länge von Nacht und Tag, dass das Licht nun die Dunkelheit überholt und die Göttin erwacht und Fruchtbarkeit über die Erde bringt.
Bei den Germanen war dieser Tag möglicherweise einer Göttin (Ostara, Eostre oder Austro) gewidmet – Ostermond ist als altdeutscher Begriff für April überliefert.
die griechische Göttin Eos ist das Adäquat zur germanischen Göttin Ostara und zur keltischen Göttin
Brigid ihr Name wird als „Die Helle“, „Die Strahlende“ oder auch „Die Streiterin“ gedeutet und geht auf eine altkeltische Göttin namens Brigantia oder Brigindo, die Stammesgottheit der keltischen Briganten, zurück. Mit ihr verwandt ist auch die germanische Perchta und vielleicht die walisische Ceridwen.
Heuer am 20.03.2013 beginnend 12:02
ist die Frühlings-Tagundnachtgleiche, das zunehmende Äquinoktium. Es bezeichnet meteorologisch den Frühlingsanfang. Historisch gibt es kein keltisches Fest, das nachgewiesenermaßen zu diesem Zeitpunkt begangen wurde, jedoch wurde für die modernen heidnischen Frühlingsbräuche das schottische Osterfest „Latha na Cailliche“ zum Vorbild genommen.
Volkstümlich fallen in diese Zeit sowohl die Fastenzeit als auch Fastnachtsumzüge und das christliche Osterfest.
Entsprechendes Brauchtum wurde von der neuheidnischen Bewegung entlehnt und „re-paganisiert“.
Üblich sind das Schmücken des Hauses mit frischen Blumen und das Opfern von geflochtenen Kränzen.
Auch das Ei und der Hase wurden als Fruchtbarkeitssymbole teilweise übernommen und mit einer weiblichen Mondgottheit in Verbindung gebracht.
Generell wird die Wiedergeburt der Natur gefeiert, die Wintergöttin (von einigen Neuheiden mit der Cailleach identifiziert) verwandelt sich in Stein bzw. nimmt die Gestalt der Frühlingsgöttin (teilweise mit Brigid identifiziert) an.
In einigen Kulten wird eine Vermählung der Göttin mit einem Frühlingsgott als Akt des Hieros Gamos zur Versinnbildlichung ihrer Verwandlung zelebriert.
Als „Götter“ werden mit dem Frühlingsäquinox unter anderem die schottische Cailleach sowie die Matrona (aufgrund ihres Beinamens „Austriahae“ der mit dem Begriff Ostern verwandt ist), Ceridwen (aufgrund ihrer Hasen- und Mondsymbolik) und Brigid in Verbindung gebracht, der Frühlingsgott wird manchmal Angus oder Mabon genannt.
Die Neo-Druiden und manche Traditionen der Wicca-Religion verwenden auch den Begriff „Alban Eiler“ („Licht der Erde“), der wie auch die Bezeichnung der anderen Albane zuerst bei Edward Williams nachzuweisen ist. Im germanischen Neuheidentum und in vielen Wicca Traditionen heißt das Fest hingegen Ostara (oder seltener „Ostarûn“), nach einer hypothetischen gleichnamigen germanischen Göttin, welche vom katholischen Heiligen Beda Venerabilis erwähnt wird. Die meisten Historiker sind gegenwärtig allerdings der Ansicht, dass es sich bei diesem Namen bzw. dieser Bezeichnung um ein Missverständnis des Missionars handelt.
In der Wicca-Religion bedeutet die gleiche Länge von Nacht und Tag, dass das Licht nun die Dunkelheit überholt und die Göttin erwacht und Fruchtbarkeit über die Erde bringt.
Und mit diesem Erwachen arbeiten wir uns durchs Kräuterjahr und schätzen die Gaben, die uns von Mutter Natur geschenkt werden.
Ein alter Brauch besagt, dass man sich mit dem Tauwasser, dass nach der Nacht zu Ostara fällt waschen soll weil es magische Kräfte besitzt, und sogar nackt darin wälzen, dann verheißt dies Gesundheit für's ganze Jahr.
Kräuter zur Reinigung des Körpers, bevor man mit der magischen Arbeit beginnt und mit denen man auch die sogenannten Frühjahrskuren macht sind vor allem:
Brennessel
Wacholderbeeren
Ringelblume
Das Frühjahr ist auch der Beginn des Kräuterjahres und bringt nicht nur Licht und Sonne zu uns, sondern auch die ganzen Kräfte der Natur.
Wer aufmerksam durch Feld und Wälder geht, die Natur liebt und die Kräuter gut kennt, für den öffnet sich nun geradezu ein kleiner Paradiesgarten von Mutter Erde.
Bis zum nächsten Mal verabschiede ich mich von Euch mit einem speziellen song zu Ostara.